Produkttest: Shure Professional Headphones – Teil 1

von Ben Walther

· 2 min Lesezeit

Produkttest: Shure Professional Headphones – Teil 1

SRH240, SRH440 und SRH840 im Vergleichstest – Der Überblick
Shure – diese Firma steht für unverfälschten und professionellen Klang – egal ob auf der Bühne oder im Studio, egal ob es um Mikrofone oder Kopfhörer geht. In diesem Testbericht soll es um Kopfhörer von Shure gehen, die stets eine hervorragende Wahl für professionelle Musiker und audiophile Musikliebhaber ist. Bislang kannte man nur die In-Ear-Variante von Shure. Zum einen die SE-Serie, die perfekt für die Consumer ausgerichtet war und zum anderen die professionellen SCL-Modelle, die zwar auch für die Otto-Normalverbraucher mehr als gut geeignet sind, doch ihre Nutzung mehr auf den Bühnen dieser Welt finden. Die Produktpalette reicht von einem Preisgefüge von 69 Euro (SCL2) als Einstiegs-In-Ear bis hin zum High-End-Modell für 449 Euro (SE530PTH). Von einer erdrückenden Massenfertigung und einem schier unendlichen Produktvielfalt wie zum Beispiel aus dem Hause Sennheiser, hat sich Shure bislang immer klar distanziert und wird seine Firmenpolitik auch in Zukunft nicht ändern, was vor allem gut für den Endkunden ist. Bislang gab es aber keine On-Ear oder Around-Ear-Modelle, die die Produktpalette mit In-Ears abrunden wie dies u.a. auch bei AKG der Fall ist. Seit kurzem gibt es aber drei Around-Ear-Modell der SRH-Serie und in wenigen Wochen ist der erste DJ-Kopfhörer von Shure erhältlich.
Zur Verfügung gestellt bekommen habe ich die drei Headphones der SRH-Serie: Den SRH240-E als Einstiegskopfhörer für 59 Euros, den SRH440-E aus dem mittleren Preissegment für 99 Euro und das High-End-Modell für 199 Euro, den SRH840-E. Ich möchte in diesem Test weder den Klang der Around-Ear-Modelle mit dem der In-Ear-Modelle vergleichen, noch ihren Klang mit Modellen von Sennheiser, AKG, Beyerdynamic, Denon oder Monster. Es sollen lediglich die drei Modelle untereinander verglichen werden.

Shure SRH240
Wandlerprinzip: Dynamisch, Neodym-Magnet
Größe des Wandlers: 40 mm
Empfindlichkeit (1 kHz): 107 dB/mW
Nennimpedanz (1 kHz): 38 Ohm
Maximale Nennbelastung (1 kHz): 500 mW
Frequenzbereich: 20 Hz – 20 kHz
Gewicht (ohne Kabel): 181 g
Kabel: 2 m gestrecktes Kabel
Anschluss: Vergoldeter 3,5-mm-Stereoklinkenstecker mit 6,3-mm-Schraubadapter
Lieferumfang: 6,3-mm-Schraubadapter
Preis: 59 Euro

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Shure SRH440
Wandlerprinzip: Dynamisch, Neodym-Magnet
Größe des Wandlers: 40 mm
Empfindlichkeit (1 kHz): 105 dB/mW
Nennimpedanz (1 kHz): 44 Ohm
Maximale Nennbelastung (1 kHz): 500 mW
Frequenzbereich: 10 Hz – 22 kHz
Gewicht (ohne Kabel): 272 g
Kabel: Abnehmbares, einseitiges Spiralkabel, 3 m
Anschluss: Vergoldeter 3,5-mm-Stereoklinkenstecker mit 6,3-mm-Schraubadapter
Lieferumfang: Abnehmbares, einseitiges Spiralkabel, Vergoldeter 6,3-mm-Schraubadapter, Transporttasche
Preis: 99 Euro

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Shure SRH840
Wandlerprinzip: Dynamisch, Neodym-Magnet
Größe des Wandlers: 40 mm
Empfindlichkeit (1 kHz): 102 dB/mW
Nennimpedanz (1 kHz): 44 Ohm
Maximale Nennbelastung (1 kHz): 1.000 mW
Frequenzbereich: 5 Hz – 25 kHz
Gewicht (ohne Kabel): 318 g
Kabel: Abnehmbares, einseitiges Spiralkabel, 3 m
Anschluss: Vergoldeter 3,5-mm-Stereoklinkenstecker mit 6,3-mm-Schraubadapter
Lieferumfang: Ersatz-Ohrpolster, Abnehmbares, einseitiges Spiralkabel, Vergoldeter 6,3-mm-Schraubadapter, Transporttasche
Preis: 199 Euro

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Identisch bei allen drei Modellen, ist also das Wandlerprinzip und die Größe des Wandlers. Unterschiede zeigen sich in der Empfindlichkeit, Nennbelastung, dem Frequenzbereich, Gewicht, Kabel sowie Anschluss. Außerdem weißen die drei Modelle einen unterschiedlichen Lieferumfang auf.

Bevor ich mit der Einzelbetrachtung beginne, möchte ich sagen, dass sich alle Modelle erstaunlich bequem tragen lassen, sich das unterschiedliche Gewicht nur nach langen Tragezeiten entscheidend bemerkbar machen, sodass man beim SRH440er- und 840er-Modell schon bessere Nackenmuskeln antrainiert hat. Durch die geschlossene Bauweise und die Ohrpolster könnte es im Hochsommer unter Umständen zu Schweißohren kommen könnte. Soweit zum Überblick unserer Testaspiranten, im zweiten Teil des Berichtes komme ich dann zum eigentlichen Test der Modelle.

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